DTH Hell – Die Toten Hosen ihr Bier

Altstadt. Altbier. Die Toten Hosen. Düsseldorf. Klare Sache, könnte man meinen. Doch nun kommt die Band mit ihrem eigenen Bier: Hosen Hell. Muss nun die Musikgeschichte umgeschrieben werden?
Selbstverständlich nicht! Denn die Sache ist ganz einfach und hat ihre Wurzeln natürlich auch in der Düsseldorfer Altstadt. Und zwar in der Hausbrauerei Uerige, wie die Jungs zur Entstehungsgeschichte des „Hosen Hell“ erzählen:

„Seit vielen Jahren sind wir mit der Familie Schnitzler befreundet, die diese Traditionsbrauerei schon seit mehreren Generationen bewirtschaftet. Wir haben viele Büro- und Aftershowparties gemeinsam gestemmt und uns gegenseitig unterstützt, wo immer es ging.
Irgendwann fragte Michael Schnitzler, der das Haus vor einigen Jahren von seinem Vater übernommen hatte, ob wir uns nicht vorstellen könnten, gemeinsam ein eigenes Bier zu brauen. Wir waren sofort begeistert, erkannten dann aber ein Problem: Das beste Altbier gibt es mit dem ‚Uerige‘ ja schon! Deshalb schied diese Brauvariante leider aus. Lange wurde darüber nachgedacht, wie man dafür eine passende Lösung finden könnte. Im Sommer 2017 schließlich stellte uns Michael bei einem Heimspiel der Fortuna seinen Freund Dr. Fritz Briem vor und wir waren uns von Anfang an sympathisch: Wie das Team vom Uerige ein Brau-Verrückter, dessen Familie seit ewigen Zeiten den Hopfen produziert und liefert, mit dem in der Altstadt ‚Dat leckere Dröppke‘ gebraut wird, Bilderbuchbayer und Globetrotter. Hier trafen Welten aufeinander und so kam zusammen, was zusammengehört, denn Fritz war derjenige, der als erster vorschlug, es beim Hosen-Bier doch einfach mit einer anderen, allerdings nicht weniger klassischen Brauform als Alt zu probieren: Die Idee für das ‚Hosen Hell‘ war geboren! In den nächsten Monaten folgten dann diverse Testläufe, bis es am Abend unseres Konzertes in der Münchner Olympiahalle letzten Dezember zum großen Showdown kam: Die Toten Hosen und sämtliche Freunde stellten sich den finalen Testabfüllungen des Hosen Hell mit diversen Geschmacksrichtungen und mussten sich nun endgültig für eine Variante entscheiden. Diese Verkostung dauerte bis in den frühen Morgen… In den nächsten Monaten wurde dann an der Verfeinerung des Brauergebnisses gearbeitet, damit wir endlich den Startschuss geben konnten.“

Hosen Hell repräsentiert in einmaliger Symbiose die Werte traditioneller Braukunst mit einem einzigartigen Geschmackserlebnis. Kein „Schnickschnack”, sondern ein ausgewogenes, in der heutigen Zeit schon fast provokatives Aromaprofil, in dem Hopfen und Malz in ihrem Zusammenspiel ihr volles Potential entfalten. Die hochfeinen Aromahopfensorten, die ausschließlich zur Anwendung kommen, harmonieren perfekt mit der leicht fruchtig-hefigen Note, ohne die Bittere zu überlasten. Hosen Hell entstand aus der Idee, die Werte der obergärigen Hausbrauerei des Uerige mit der Lebensphilosophie der Düsseldorfer Hosen in das tägliche Leben einzubringen. Offen für alles und absolut konsequent in der Sache erklärt dann auch den untergärigen Biertyp „Helles” – eigentlich eine bayerische Domäne – und formuliert den Anspruch, diese Sorte auf ein neues Niveau zu bringen.
Die Entwicklung des Produktes, von den ersten Pilotversuchen in Bayern hin zu den Kleinversuchen im Düsseldorfer Uerige, wurde permanent von der Band begleitet und musste natürlich den extremen Qualitätsansprüchen der beiden Bierbrauer Dr. Fritz Briem und Michael Schnitzler – befreundet seit den gemeinsamen Weihenstephanern Studienzeiten – entsprechen.
Im Vertrauen auf die hohe Produktqualität und die Popularität der Band haben sich die Hosen und das Uerige entschieden, das Hosen Hell in Bayern zu brauen und so das Düsseldorfer Lebensgefühl in die Welt zu tragen.

Das Bier gibt es zunächst im bandeigenen Online-Shop und wird in Düsseldorf über das Uerige in der Altstadt zu beziehen sein. Dort gibt es das Hosen Hell natürlich auch im Ausschank!

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